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Schwäne

Mit dem Namen Schwäne (Cygnini) werden zwei Vogelgattungen (Cygnus und Coscoroba) bezeichnet, die zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und zur Ordnung der Gänsevögel (Anseriformes) gehören. Innerhalb der Entenvögel gehören sie zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae).

Das Gefieder der Schwäne ist entweder rein weiß oder zeigt eine Mischung aus schwarz und weiß, wobei sowohl weiße Varianten mit schwarzen Flügelspitzen als auch die genaue Umkehrung vorkommen können. Männchen und Weibchen sind sich stets sehr ähnlich.

Schwäne unterscheiden sich von den Gänsen im engeren Sinn durch einen noch längeren Hals, der ihnen das Gründeln im tieferen Wasser ermöglicht, und die Körpergröße, die sie zu den größten Wasservögeln macht. Ihre Flügelspannweite kann bis zu zwei Metern erreichen, ihr Gewicht fünfzehn Kilogramm übertreffen. Die Beine sind dagegen relativ kurz, so dass Schwäne an Land eher schwerfällig wirken. Sie haben dafür eine sehr kräftige Flugmuskulatur und können mehr als Tausend Kilometer auf dem Flug zu ihren (auf der Nordhalbkugel) nördlich gelegenen Brutgebieten zurücklegen.

Die Jungen werden von beiden Eltern gemeinsam aufgezogen. Diese bleiben für bis zu einem Jahr mit ihren Jungtieren zusammen.

Schwäne im engeren Sinn sind die Arten der Gattung Cygnus, die heute je nach Auffassung fünf bis sieben Arten umfasst. Der südamerikanische Coscorobaschwan (Coscoroba coscoroba) bildet eine eigene Gattung.

Höckerschwan in Angriffshaltung



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