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Ökotrophologie
Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab: Oikos = Haus, trofé = Ernährung), logos = Lehre.
Die Ökotrophologie ist ein interdisziplinäres Studienfach der Haushalts- und Ernährungswissenschaften und hat, entgegen der landläufigen Meinung, nichts mit der Ökologie zu tun. Gemein haben diese Begriffe nur den Ursprung der oben genannten Begriffe, oikos und logos. Die Lehrgebiete umfassen vielmehr die Ernährungslehre einschließlich Diätetik, das Personalmanagement, die Ökonomie und die Gesundheitslehre sowie die Sozialpolitik und die hauswirtschaftlich relevante Technik. Bei einem Universitätsstudium der Ökotrophologie bauen diese Fächer im Hauptstudium auf die im Grundstudium behandelten Fächer auf, zu denen unter anderem die Volkswirtschaftslehre, Anatomie, Botanik, Chemie, Lebensmitteltechnologie, Biochemie, Statistik, Lebensmittelkunde, Mikrobiologie und Hygiene, zuweilen auch die Soziologie gehören. Die Ökotrophologie beschäftigt sich also sowohl mit naturwissenschaftlich-medizinischen als auch mit ökonomischen Fächern und ist nicht zu verwechseln mit der Trophologie, die sich nur mit dem Ernährungsaspekt beschäftigt.
Ökotrophologen arbeiten dementsprechend nach der Ausbildung im Bereich des Groß-Küchen- und Hauswirtschaftsmanagements, in Verbraucherberatungsstellen und im Marketingbereich. Außerdem sind sie in der Lage, die Schnittstelle zwischen Volks-/Betriebswirten und der Ernährungsindustrie zu schaffen.
Weitere Arbeitsgebiete für Ökotrophologen sind die Lebensmittelindustrie und die Ernährungsberatung bei Krankenkassen. In der Lebensmittelindustrie gibt es die Möglichkeit, als Produktentwickler tätig zu werden.
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