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Kräuter
Als Kräuter werden in der Botanik Pflanzen bezeichnet, die in allen Teilen krautig sind, d. h. keine vegetativen Dauerorgane bilden - also kurzlebige, nach Blüte und Samenreife absterbende Pflanzen. Sie werden in einjährige und zweijährige Kräuter unterteilt.
Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man damit jedoch alle Pflanzen, die eine Wirkung haben, sei es eine heilende, würzende oder eine magische. In diesem Sinn zählen deshalb die staudige Minze oder Sträucher wie der Lavendel zu den Kräutern.
Heilkräuter (oft gleichzeitig Gewürzkräuter) bieten mannigfaltige Heilwirkungen für den menschlichen Geist und Körper. Während das Kräuterwissen früher zum Überleben notwendig und daher weit verbreitet war, ist es in der heutigen Zeit unter dem Druck von Schulmedizin und Pharmakologie sehr in den Hintergrund gedrängt.
Die Hexen des Mittelalters wussten mit Kräutern umzugehen und sind auch deshalb verfolgt worden.
Dieses - lange vergessene, teilweise verlorengegangene - Wissen erlebt jedoch in jüngster Zeit wieder eine neue Blüte. Viele Leute erkundigen sich in letzter Zeit mehr über Kräuter und ihre Anwendung; "moderne Kräuterhexen" veröffentlichen ihr Wissen heute verstärkt in den Medien. Beliebt ist es z. B. heute im Hausgarten, eine Kräuterspirale zu errichten, um immer frische Kräuter zur Verfügung zu haben. Magische Kräuter werden heute am ehesten bei Räucherungen eingesetzt.
Rezepte Links
Zanderfilet mit Kräutersoße
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